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 Mavado ... (Dem a talk refix)

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rawbot



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BeitragThema: Mavado ... (Dem a talk refix)   Mi Feb 15 2012, 10:54

nun ja, einer der geilsten refixe, die ich seit langem gehört hab. dann kam er die tage raus und im euphorie-rausch hab ich mal so gar nicht gecheckt, dass man mavado getrost neben sizzla un vybz kartel in die extrem homophobe schublade stecken darf.
platte ist zwar schon unterwegs, kann ich jetzt aber auch nicht ändern.

die texte zu verstehenoder komplettselber zu übersetzen kriegen vielleicht absolventen eines jamaican-slang-studiums auf die kette. bei mir bleibts bei einzelnen passagen.

find ich schon ne ecke wichtiger als skrillex!!!!

meinungen?
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joecoseness

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BeitragThema: Re: Mavado ... (Dem a talk refix)   Mi Feb 15 2012, 11:44

ohje, nich die gute alte "die bösen jamaikaner sind so homophob und wir in deutschland sind so tolerant und lieben homosexuelle über alles diskussion." man muss manchma auch künstler, mensch und musik mal trennen können. und wie buju so schön sagte: "circumstances made me what i am"

ich kann dir gerne mal meine magisterarbeit zum thema rüberfaxen.

titel: homophobie im reggae/dancehall - kulturrelativistische und kulturimperialistische ansichten eines umstrittenen phänomens der popularmusik jamaikas.

und ausserdem hat mavado mit der musik erst angefangen als die große debatte gerade im gange war und eher wenig derartige tunes in der diskographie. mit dem a talk hasse natürlich nen tune erwischt der das böse b-wort desöfteren enthält. verbrenn ihn doch öffentlich
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rawbot



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BeitragThema: Re: Mavado ... (Dem a talk refix)   Mi Feb 15 2012, 11:51

die würd mich echt interessieren! aber faxen geht leider nicht...
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rawbot



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BeitragThema: Re: Mavado ... (Dem a talk refix)   Mi Feb 15 2012, 11:53

joecoseness schrieb:
verbrenn ihn doch öffentlich

das verstehen die in duisburg nicht!.....außerdem müsste dazu rtl im hintergrund laufen damit mir überhaupt einer aufmerksamkeit schenkt!
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joecoseness

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BeitragThema: Re: Mavado ... (Dem a talk refix)   Mi Feb 15 2012, 11:55

rawbot schrieb:
die würd mich echt interessieren! aber faxen geht leider nicht...

das war auch neudeutsch für mailen

ansonsten empfehl ich jedem der sich für das thema interessiert diese lektüre:

http://www.amazon.com/Man-Vibes-Masculinities-Jamaican-Dancehall/dp/9766374074

hier ein interviw mit der dame:

http://glbtqja.wordpress.com/2011/04/11/donna-hope-on-masculinities-in-jamaican-dancehall/


Zuletzt von joecoseness am Mi Feb 15 2012, 11:59 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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rawbot



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BeitragThema: Re: Mavado ... (Dem a talk refix)   Mi Feb 15 2012, 11:56

joecoseness schrieb:
man muss manchma auch künstler, mensch und musik mal trennen können. und wie buju so schön sagte: "circumstances made me what i am"


...komm, das ist doch (r)ausrederei!

...
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joecoseness

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BeitragThema: Re: Mavado ... (Dem a talk refix)   Mi Feb 15 2012, 12:01

rawbot schrieb:
joecoseness schrieb:
man muss manchma auch künstler, mensch und musik mal trennen können. und wie buju so schön sagte: "circumstances made me what i am"


...komm, das ist doch (r)ausrederei!

...

wieso? wenn man in einer extrem homophoben gesellschaft lebt, in der homosexualtät als "todsünde" gilt und der homosexuelle akt per gesetz verboten ist, wieso soll man dann nicht darüber singen?

whitney und amy finden doch auch alle toll und die war'n kaputte cracksüchtige
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BeitragThema: Re: Mavado ... (Dem a talk refix)   Mi Feb 15 2012, 12:18

nun ja, mit dem cracknuttending macht man sich ja höchstens selber kaputt. und ich kann mich nicht an sich immer wiederholende textzeilen erinnern, wie "nimm dies, nimm das"..."mach dich kaputt"......"dann biste cool"

aber es ist für mich ein unterschied, wenn homophobes handeln und denken propagiert wird!
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the030

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BeitragThema: Re: Mavado ... (Dem a talk refix)   Mi Feb 15 2012, 12:26

Zitat :

whitney und amy finden doch auch alle toll und die war'n kaputte cracksüchtige

nichts gegen crack!
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joecoseness

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BeitragThema: Re: Mavado ... (Dem a talk refix)   Mi Feb 15 2012, 13:01

ja, war ja auch nur so n beispiel zum "künstler und mensch dingdong". (wieso kann man hier nich d i n g schreiben ohne das automatisch dong dahinter erscheint? ) natürlich ist homophobes handeln mehr als uncool und ich will das hier auch in keinster weise legitimieren. ich bin halt nur sehr vorsichtig wenn es darum geht andere kulturen für gewisse denkweisen zu verurteilen. solche songtexte gehen natürlich nicht klar und ich bin auch erst nach jahren da so richtig hinter gestiegen. das thema is einfach verdammt komplex und manchmal nicht so schwarz-weiß wie mans gern hätte. klar, wenn ich an der oberfläche kratze sieht das natürlich sehr einfach aus, isses aber nich. deswegen hab ich mich ja auch in meiner arbeit damit auseinandergesetzt. und auch da bin ich zu keiner tollen universallösung gekommen wie man jetz alles besser machen könnte und den jamaikanern eintrichtert das homophobie nich nett ist. da kommt dann schnell der gestank von kulturimperialismus oder neokolonialismus auf. es ist nunmal so, dass "wir europäer" und "die jamaikaner" sehr unterschiedliche kulturen sind. wer die mucke und die ideologie dahinter nicht mag tut am besten daran sie zu ignorieren. man wird auch kaum einen jamaikanischen künstler finden der homosexuelle freunde hat. egal ob beres hammond, shaggy oder sizzla. da sind die sich alle ziemlich einig...man muss dazu aber auch sagen, dass durch den boykott und die absagen zahlloser konzerte der entsprechenden künstler in den usa und europa, diese texte (also so gewaltmäßiges a la "slew dem, shoot dem" etc, jetz isses eher so "i dont like them, they will never be my friend") seit einigen jahren kaum bis gar nicht mehr in songs auftauchen. die artists haben halt auch gemerkt, dass es für sie hier nicht mehr zu holen gibt. ob das reines finanzielles kalkül ist, ist natürlich nochma n anderer schuh, aber ihre denkweise bzgl homophobie hat man damit bestimmt nich geändert, sondern in gewissen fällen noch bestärkt. (hass auf europa/usa und die dort herrschende korrupte homo lobby)

wie auch immer. das einzige was da hilft ist der dialog, menschen mit kühlem kopf und ner menge wissen über kulturen und deren soziohistorische entwicklung.

schreib mir mal per pn deine email adresse...

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the030

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BeitragThema: Re: Mavado ... (Dem a talk refix)   Mi Feb 15 2012, 13:12

joecoseness schrieb:
. solche songtexte gehen natürlich nicht klar und ich bin auch erst nach jahren da so richtig hinter gestiegen. das thema is einfach verdammt komplex und manchmal nicht so schwarz-weiß wie mans gern hätte

meine oma war straight der meinung das eine rmeiner cousins nur homo war weil er als kleiner junge schon abwaschen musste.
da ist nix komplex... das ist dumm.

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BeitragThema: Re: Mavado ... (Dem a talk refix)   Mi Feb 15 2012, 13:15

joecoseness schrieb:
rawbot schrieb:
die würd mich echt interessieren! aber faxen geht leider nicht...

das war auch neudeutsch für mailen

ansonsten empfehl ich jedem der sich für das thema interessiert diese lektüre:

http://www.amazon.com/Man-Vibes-Masculinities-Jamaican-Dancehall/dp/9766374074

die lektüre hört sich interessant an, danke für den tip.
die magisterarbeit-mail würde ich auch gern bekommen, bitte.

und zu buju banton: "In 2007 Banton was allegedly among a number of reggae artists who signed a pledge, the Reggae Compassionate Act, created by the Stop Murder Music campaign, to refrain from performing homophobic songs or making homophobic statements, but he later denied that he had made any such commitment." quelle

oh, und zum thema: "wenn man in einer extrem homophoben gesellschaft lebt, in der homosexualtät als "todsünde" gilt und der homosexuelle akt per gesetz verboten ist, wieso soll man dann nicht darüber singen?" rückrad geht anders.

um's mal mit rosas worten zu sagen: „Freiheit nur für die Anhänger der Regierung, nur für die Mitglieder einer Partei – mögen sie noch so zahlreich sein – ist keine Freiheit. Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden, sich zu äußern. Nicht wegen des Fanatismus der Gerechtigkeit, sondern weil all das Belebende, Heilsame und Reinigende der politischen Freiheit an diesem Wesen hängt und seine Wirkung versagt, wenn die Freiheit zum Privilegium wird.“"

so. genug aufgeregt.
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joecoseness

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BeitragThema: Re: Mavado ... (Dem a talk refix)   Mi Feb 15 2012, 13:18

the030 schrieb:
joecoseness schrieb:
. solche songtexte gehen natürlich nicht klar und ich bin auch erst nach jahren da so richtig hinter gestiegen. das thema is einfach verdammt komplex und manchmal nicht so schwarz-weiß wie mans gern hätte

meine oma war straight der meinung das eine rmeiner cousins nur homo war weil er als kleiner junge schon abwaschen musste.
da ist nix komplex... das ist dumm.


ach komm, is doch jetzt nicht dein ernst das so zu vergleichen...

das beispiel ist natürlich ziemlich beschränkt. aber jetzt muss man mal überlegen wo deine oma herkommt, wie sie erzogen wurde und was sie dazu bewegt eine solche vermutung zu äussern.

bei ner einzelperson ist das ja auch nochmal n ganz anderes thema und natürlich nicht so komplex wie bei einer ganzen gesellschaft und dem culture clash der da entsteht. ich weiß, dass du mich verstehst, also feuer nicht einfach nur dagegen...

Steffi THW schrieb:


und zu buju banton: "In 2007 Banton was allegedly among a number of reggae artists who signed a pledge, the Reggae Compassionate Act, created by the Stop Murder Music campaign, to refrain from performing homophobic songs or making homophobic statements, but he later denied that he had made any such commitment." quelle

oh, und zum thema: "wenn man in einer extrem homophoben gesellschaft lebt, in der homosexualtät als "todsünde" gilt und der homosexuelle akt per gesetz verboten ist, wieso soll man dann nicht darüber singen?" rückrad geht anders.

ja rückrad geht so: Laughing



wenn du aber rückgrat meinst. nun gut, die dancehall artists sind aber nunmal keine propheten und weltverbesserer a la bob marley (und selbst der war als rasta kein freund von homosexualität), sondern einfach nur kids/männer aus einer der härtesten städte dieses planeten. kingston is n verdammt heißes pflaster (die mordrate dort ist der wahnsinn, prozentual gesehen wären das in deutschland bürgerkriegsähnliche zustände) und die leute aus den ghettos dort dementsprechend tuff. kein wischiwaschi...nacktes überleben!

und von rosa luxemburg hat da auch bestimmt noch keiner gehört

Steffi THW schrieb:


so. genug aufgeregt.

und da liegt eben ein weiteres problem warum die fronten so festgafahren sind. weil sich alle immer direkt derbe aufregen und so emotional werden...


Zuletzt von joecoseness am Mi Feb 15 2012, 13:35 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Mavado ... (Dem a talk refix)   Mi Feb 15 2012, 13:35

joecoseness schrieb:


Steffi THW schrieb:


so. genug aufgeregt.

und da liegt ein weiteres problem warum die fronten so festgafahren sind. weil sich alle immer direkt aufregen und so emotional werden...

uf. ich will da ja jetzt nicht "einfach dagegenfeuern", aber was ist denn die alternative zum emotional werden?

ich war vor ein paar wochen auf einer dancehall-party. ich bin keine 2 meter weit gekommen, ohne dass mich jemand ungefragt angegrabscht hat oder mir sehr aggresiv klar gemacht hat, wer hier der oberstecher ist. das geht also klar, und ich muss mich ja nicht so aufregen, weil in der jamaikanischen kultur & geschichte der (heterosexuelle) mann schon immer die spitze der schöpfung ist/war. oh, und die party war nicht in kingston.
diese heteronormative sichtweise ist einfach scheisse, und ja, ich reg mich drüber auf.

ps: danke für das rückrad ... Very Happy
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BeitragThema: Re: Mavado ... (Dem a talk refix)   Mi Feb 15 2012, 13:46

Steffi THW schrieb:
joecoseness schrieb:


Steffi THW schrieb:


so. genug aufgeregt.

und da liegt ein weiteres problem warum die fronten so festgafahren sind. weil sich alle immer direkt aufregen und so emotional werden...

uf. ich will da ja jetzt nicht "einfach dagegenfeuern", aber was ist denn die alternative zum emotional werden?

ich war vor ein paar wochen auf einer dancehall-party. ich bin keine 2 meter weit gekommen, ohne dass mich jemand ungefragt angegrabscht hat oder mir sehr aggresiv klar gemacht hat, wer hier der oberstecher ist. das geht also klar, und ich muss mich ja nicht so aufregen, weil in der jamaikanischen kultur & geschichte der (heterosexuelle) mann schon immer die spitze der schöpfung ist/war. oh, und die party war nicht in kingston.
diese heteronormative sichtweise ist einfach scheisse, und ja, ich reg mich drüber auf.

ps: danke für das rückrad ... Very Happy

dich hab ich doch überhaupt nicht gemeint mit dem dagegen feuern. die jamaikanische kultur (und vor allem deren gesetze stammen aber von europäern, darf man nicht vergessen, wa) und auch hier in europa herrscht immer noch heteronormative sichtweise, oder nich? was man machen kann bevor, oder meist nachdem man sich aufgeregt hat, ist sich informieren, lesen, diskutieren und dann irgendwann mal für sich n fazit daraus ziehen...mehr leider nicht. oder du schließt dich dem deutschen lsvd und seinem kampf gegen die homophobie auf jamaika an. (die tun da unheimlich viele gute dinge, NICHT!) eine tollere alternative wäre das projekt h.e.l.p jamaica zu unterstützen. die versuchen nämlich wirklich was zu bewegen. (bildung ist der schlüssel zum "aufgeklärten menschen")

http://www.helpjamaica.org/

und ja klar is das nicht leicht sich da nicht aufzuregen, und über genau dieselbe attitüde auf dances hab auch ich mich schon hart aufgeregt, vor allem wenn seine freundin permanent vom gleichen typen angebaggert wird Very Happy wo warst du wenn ich fragen darf? ich kann aber aus jahrelanger erfahrung sagen: es gibt auch massenhaft reggae/dancehall parties wo das eher die ausnahme als die regel ist. kann man jetzt nicht so pauschalisieren find ich...
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BeitragThema: Re: Mavado ... (Dem a talk refix)   Mi Feb 15 2012, 13:59

joecoseness schrieb:

dich hab ich doch überhaupt nicht gemeint mit dem dagegen feuern. die jamaikanische kultur (und vor allem deren gesetze stammen aber von europäern, darf man nicht vergessen, wa) und auch hier in europa herrscht immer noch heteronormative sichtweise, oder nich? was man machen kann bevor, oder meist nachdem man sich aufgeregt hat, ist sich informieren, lesen, diskutieren und dann irgendwann mal für sich n fazit daraus ziehen...mehr leider nicht. oder du schließt dich dem deutschen lsvd und seinem kampf gegen die homophobie auf jamaika an. (die tun da unheimlich viele gute dinge, NICHT!) eine tollere alternative wäre das projekt h.e.l.p jamaica zu unterstützen. die versuchen nämlich wirklich was zu bewegen. (bildung ist der schlüssel zum "aufgeklärten menschen")
http://www.helpjamaica.org/

schau, jetzt sind wir uns sogar mal einig

joecoseness schrieb:
und ja klar is das nicht leicht sich da nicht aufzuregen, und über genau dieselbe attitüde auf dances hab auch ich mich schon hart aufgeregt, vor allem wenn seine freundin permanent vom gleichen typen angebaggert wird Very Happy wo warst du wenn ich fragen darf? ich kann aber aus jahrelanger erfahrung sagen: es gibt auch massenhaft reggae/dancehall parties wo das eher die ausnahme als die regel ist. kann man jetzt nicht so pauschalisieren find ich...

das war auf einer "dubs till dawn" in frankfurt. ich war schon ein paar mal auf parties von den jungs, auf denen ich viel spaß hatte.
an dem besagten abend hat's mir aber so die laune verdorben, dass ich nach einer stunde gegangen bin. da wäre man auch mit diskutieren nicht weit gekommen ... ich wollte eigentlich nur in ruhe ein paar feierabendbiere trinken und ein bisschen tanzen.
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malte



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BeitragThema: Re: Mavado ... (Dem a talk refix)   Fr Feb 17 2012, 13:57

Wenn man was gegen Homophobie hat (und ich hoffe das haben alle hier), sollte man eigentlich auch konsequent zumindest wenn man auflegt, vom Spielen von Homophoben liedern absehen.

Wenn irgentwer dancehall mit homophoben texten zuhause hört weil er die Musik toll findet ist das die eine Sache, doch als dj und veranstalter hat man wesentlich mehr verantwortung. Da zu stehen und auf party zu machen während im text derbe hetze gemacht wird und sogar der tot angedroht wird, finde ich mehr als geschmacklos.

Ich kann mir vorstellen das es schwer ist auf songs oder musiker zu verzichten die eine wichtige rolle in der musikrichtung spielen, aber im zeitalter des internets sind die möglichkeiten doch viel größer geworden vernünftige musik mit vernünftiger attitüde zu finden.
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